Angel
design by

paar teils ältere Gedichte

krieg gegen die erde (08.07.06)

 

der mensch so stark wie nie zuvor

die ganze erde gleich erkohr

doch nicht gedacht, an was wird sein

wenn die erde voll von menschenschleim

 

immer gemacht, ohne zu denken

lasst uns kurz die köpfe senken

um zu erinnern an die vertriebenen tiere

die von sich streckten, alle viere

 

der mensch nicht sieht was er gemacht

stattdessen wird nur weiter gelacht

über eine neue erfindung die es gibt

die wieder etwas leben beiseite schiebt

 

doch die erde beginnt sich zu rächen

sie nimmt zurück die bebauten flächen

die naturkatastrophen nehmen zu

das lässt den menschen keine ruh

 

erdbeeben und wasserfluten

trunamis und feuergluten

das alles wird mehr und mehr

davor fürchten sich die menschen sehr

 

wenns die menschen nicht lernen dann ist es aus

dann hat kleiner von uns mehr ein zuhaus

die erde ist viel stärker als wir denken

lasst und nochmal die köpfe senken

um zu verstehen

und um zu sehen

 

wem soll ich denn nur glauben schenken

ob meinem kopf oder meinem herzen

beides ist schon voll mit schmerzen

 

ich weiß nicht ob du zu mir stehst

ich weiß nicht auf welche seite du gehst

ob zu deinen eltern oder zu mir

ist da kein gedanke in dir?

 

ich weiß zwar schon das du mich liebst

ich weiß auch das du mir viel gibst

aber ich weiß nicht ob du zu mir stehst

oder doch zu deinen eltern gehst

 

selbst als einfach freundin fühl ich mich da allein

ich frage mich, wiekann das alles sein?

selbst als einfache freundin werd ich versteckt

ich frage mich, was hab ich nur ausgeheckt?

 

Traurige Augen, in denen das Feuer brennt

aus denen niemand die Wirklichkeit erkennt

Augen, so traurig und doch voller Feuer

Augen, so sanft und zart und ungeheur

 

Solang das Feuer in den Augen glimmt

Solang die Sehnsucht in den augen stimmt

Solang die Flammen des Lebens im Auge wachen

Solang wirst du nicht erschwachen

 

Die Flammen sollen unlöschbar sein,

wild und lodernd, und trotzdem fein

Das Feuer soll mir nie aus den Augen gehen

Denn nur so kann ich richtig sehen

 

Traurige Augen (05.10.2007)

 

Traurige Augen, in denen das Feuer brennt

aus denen niemand die Wirklichkeit erkennt

Augen, so traurig und doch voller Feuer

Augen, so sanft und zart und ungeheur

 

Solang das Feuer in den Augen glimmt

Solang die Sehnsucht in den augen stimmt

Solang die Flammen des Lebens im Auge wachen

Solang wirst du nicht erschwachen

 

Die Flammen sollen unlöschbar sein,

wild und lodernd, und trotzdem fein

Das Feuer soll mir nie aus den Augen gehen

Denn nur so kann ich richtig sehen

 

spiegelbild (2005)

 

hallo du vorm spiegel, bist du ich?

ich finde, du veränderst dich

schau mich doch mal ganz genau an

komm notfalls noch näher an mich ran

 

nein, näher komm ich nicht

nicht das noch der spiegel bricht

ich pass ja jetz schon kaum mehr drauf

und die kilos gehn immer rauf

 

ich bin doch dein spiegelbild

das ganze ist nur  halb so wild

du siehst dich nicht so wie du bist

du siehst nur noch was du isst

 

ja ich weiss, irgendwo hast du recht

mir ist aber schon ganz schlecht

ich weiss, ich kontrolliere mich

und ich kontrolliere dich

gerade dich will ich so sehn wie ich will

und nicht so fett, das ist nur drill

ich will gern schlank sein, nicht so ein bauch

ich will es und ich weiss das ichs brauch.

 

 

 

8.6.08 10:53
 


bisher 0 Kommentar(e)     TrackBack-URL

Name:
Email:
Website:
E-Mail bei weiteren Kommentaren
Informationen speichern (Cookie)



 Smileys einfügen
Gratis bloggen bei
myblog.de